Luftentfeuchter gegen Schimmel

Luftentfeuchter gegen Schimmel von Comedes

Schimmelbefall in Wohnräumen ist nicht nur ein lästiges und optisch äußerst unschönes Phänomen, sondern auch gesundheitlich äußerst bedenklich und als Erreger für gefährliche Krankheiten verantwortlich. Wenn ständig Probleme mit hoher Feuchtigkeit herrschen, kann ein Luftentfeuchter gegen Schimmel zum Einsatz kommen, um Abhilfe zu schaffen.

Erfahren Sie hier mehr zu diesen Themen:

  1. Welcher Luftentfeuchter gegen Schimmel?
  2. Wie entsteht Schimmel?
  3. Wie geht richtiges Lüften?
  4. Was tun bei Schimmelbefall?

Welcher Luftentfeuchter gegen Schimmel?

Damit ein Luftentfeuchter Schimmel effektiv bekämpfen kann, müssen Raumgröße, Temperatur und die herrschende Luftfeuchtigkeit beachtet werden. Die Ursache für Feuchtigkeit im Zimmer sollten Sie genauestens analysieren. Ist nur die Kondensfeuchte für das Problem verantwortlich, kann ein Entfeuchter mit geringerer Kapazität gewählt werden. Anders gestaltet es sich, wenn Wände durch Rohrbrüche etc. geschädigt worden sind und getrocknet werden müssen.

Unsere Produkte

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  Zur Vorbeugung gegen Schimmel Zur Beseitigung von Schimmel
Empfehlung Demecto 10 für Wohnräume und Demecto 70 für Kellerräume Demecto 70 oder BTR 50
Besonderheit Beide Comedes Luftentfeuchter sind mit einer Schimmelvermeidungsautomatik ausgerüstet und in der Lage, selbstständig die optimale Luftfeuchtigkeit in Abhängigkeit von der Raumtemperatur anzusteuern. Da sich über mehrere Jahr Feuchtigkeit in der Bausubstanz ansammelt hat, ist es wichtig, die Wände gut durchtrocknen zu lassen. Lassen Sie das Gerät über mehrere Wochen im Dauerbetrieb auf höchster Leistungsstufe laufen.

Wie entsteht Schimmel?

Oft treten Schimmelprobleme auf, weil die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung steigt und eine sogenannte Kondensfeuchte entsteht. Die häufigste Ursache für feuchte Wände ist falsches Lüftungsverhalten.

Schimmelbildung im Sommer

Schimmelbildung im Sommer

Im Sommer sind insbesondere Keller und kühle Räume betroffen. Grund hierfür ist, dass sich die warme, feuchte Außenluft abkühlt, wenn sie nach innen strömt. Demzufolge kann sie nicht mehr so viel Feuchtigkeit halten und kondensiert an den kühleren Wänden. Diese Feuchtigkeit wird nun vom Mauerwerk aufgenommen. Zunächst entstehen Stockflecken hinter Schränken und in den Ecken. Später kann auch großflächiger Schimmel auftreten, wenn nichts gegen die feuchten Wände unternommen wird.

Schimmelbildung im Winter

Schimmelbildung im Winter

Im Winter hingegen ist unregelmäßiges Lüften oft ausschlaggebend für zu feuchte Räume. Bei geschlossenen Fenstern findet kein Luftaustausch statt, weshalb die Luft nach einer gewissen Zeit gesättigt ist und keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen kann. Das überschüssige Wasser kondensiert dann an kalten Wänden oder Fenstern und durchweicht organische Materialien wie Putz, Tapete oder Holz. Dadurch bildet sich ein optimaler Nährboden für Schimmel und andere Keime.

Weitere Ursachen für Schimmel

  • Bodenfeuchtigkeit dringt durch das Mauerwerk
  • undichte Stellen im Dach
  • mangelhafte Außenabdichtung
  • defektes Dach-Abwassersystem
  • Kältebrücken durch fehlerhafte Isolierung
  • poröse Rohrleitungen im Haus
  • falsche Klimakontrolle mit Raumbefeuchtern
Schimmelbefall an der Zimmerdecke

Wie geht richtiges Lüften?

Richtiges und regelmäßiges Lüften ist unerlässlich, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dennoch ist nicht jede Art der Lüftung dazu geeignet, die Luftfeuchtigkeit im Haus oder der Wohnung ausreichend zu senken. Wir stellen Ihnen nachfolgend die verschiedenen Grundprinzipien vor und geben Tipps, worauf Sie achten sollten.

1. Querlüftung favorisieren

Beim Querlüften werden die im Raum gegenüberliegenden Fenster und Türen weit geöffnet. Je nach Größe des Raumes (beziehungsweise der Wohnung) dauert es ein bis zwei Minuten, bis ein Luftstrom quer durch den Raum zieht. Die Querlüftung ist die effizienteste Methode, um die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu minimieren und Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Als Lüftungszeit genügen hier etwa 4 bis 6 Minuten.

2. Stoßlüftung alternativ anwenden

Stoßlüften bedeutet, nur ein Fenster in einem Raum weit zu öffnen. Aufgrund des fehlenden Luftstroms muss etwa doppelt so lange gelüftet werden als bei einer Querlüftung, um dem Raum dieselbe Menge an Luftfeuchtigkeit zu entziehen. Im Winter ist daher Querlüften dem Stoßlüften vorzuziehen. Die Lüftungsdauer sollte mindestens 5 bis 10 Minuten betragen. Bei einem kleinen Fenster oder bei Fenstern, die nur halb geöffnet werden können, muss die Lüftungszeit verdoppelt werden.

3. Kippfenster-Lüftung vermeiden

Beim Lüften mit gekipptem Fenster und geschlossenen Türen findet nahezu kein Luftaustausch statt. Es dauert in der Regel 10 bis 20 mal so lange, um die gleiche Menge an Luftfeuchtigkeit im Vergleich zur Querlüftung nach außen zu lüften.

Frau am offenen Fenster beim Stoßlüften

Tipp: Wenn Lüften allein nicht ausreicht

Wenn richtiges Lüften nicht mehr hilft und die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen konstant über 65 Prozent liegt, sollten Sie über den Einsatz eines Luftentfeuchters nachdenken, um Schimmelbildung zu verhindern. Als Faustregel gilt: Wenn Sie im Winter keine Probleme mit Luftfeuchtigkeit haben, dann reicht ein kleineres Entfeuchtungsgerät aus. Haben Sie hingegen Sommer wie Winter Probleme mit der Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumlichkeiten, muss ein größerer Luftentfeuchter angeschafft werden, um Schimmel und weitere Schäden zu vermeiden.

Was tun bei Schimmelbefall?

Wenn der Wohnraum einmal vom Schimmel befallen ist, müssen eine sofortige Entfernung und Reinigung höchste Priorität haben. Beim Befall größerer Flächen empfiehlt es sich, eine professionelle Fachfirma mit der Schimmelentfernung zu beauftragen, denn falls bei der anspruchsvollen Arbeit Fehler gemacht werden, ist eine Rückkehr des Schimmels sehr wahrscheinlich. Unsachgemäßes Arbeiten kann zudem gesundheitliche Folgen haben.

Beim selbstständigen Entfernen von kleineren Schimmelstellen ist wie folgt vorzugehen:

1. Vorbereitung

1. Vorbereitung

  • Vor der eigentlichen Entfernung sollten Sie immer eine gründliche Inspektion der befallenen Flächen durchführen. So stellen Sie sicher, dass kein Schimmel übersehen wird.
  • Besorgen Sie sich einen Atemschutz. Masken der Filterklasse FFP 2 oder 3 bieten sich beispielsweise bei Arbeiten mit Schimmel an.
  • Wenn die befallenen Wandflächen tapeziert sind, muss vor der Beseitigung des Schimmels zunächst die Tapete entfernt werden.
2. Reinigung

2. Reinigung

  • Zur Schimmelentfernung kann die Wand mit etwa 70-prozentigem Alkohol behandelt werden. Alternativ können Sie auch den Schimmelentferner Molto verwenden.
  • Wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist, folgt anschließend die Grundierung der Fläche. Dabei wird ein Spezialgrundierungsmittel aufgetragen, das eine Isolationsschicht auf der Wandoberfläche bildet, die weiteren Schimmelbefall verhindert. Wenn die Oberfläche besonders porig ist, ist ein zwei- oder dreimaliges Auftragen vom Grundierungsmittel sinnvoll.
  • Tipp: Achten Sie darauf, dass alles gut trocknet. Setzen Sie gegebenenfalls einen Luftentfeuchter gegen Schimmel ein.
3. Nachbereitung

3. Nachbereitung

  • Nachdem die Reinigungsarbeiten beendet wurden, müssen unbedingt alle verwendeten Arbeitsutensilien entsorgt werden, damit eine weitere Verbreitung des Schimmels verhindert wird.
  • Im Anschluss an die Schimmelentfernung lohnt es sich, eine Grundreinigung der Wohnung vorzunehmen, um frei gewordene Restsporen zu beseitigen.
  • Auch der Einsatz von Luftreinigern kann von Vorteil sein. An dieser Stelle empfehlen wir den Lavaero 900 oder Lavaero 1200.

Wichtig: Ursachenforschung betreiben

Die Messung der Wandfeuchten mithilfe von Hygrometern kann Aufschluss über Feuchtigkeitsursachen, wie defekte Wasserleitungen, geben. Es sollte unbedingt geklärt werden, woher die Luftfeuchtigkeit stammte, die zum Befall geführt hat. Nur so können Sie eine künftige Neubildung verhindern und den Schimmel langfristig verbannen. 

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