Bautrockner

Luftentfeuchter für Keller von Comedes

Um Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden zu beheben, ist ein zuverlässiger und leistungsstarker Bautrockner unverzichtbar. Er kann zur Wasserschadensanierung oder aber zur dauerhaften Absenkung der Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Die Bautrockner von Comedes verringern die Luftfeuchtigkeit nicht schlagartig, sondern kontinuierlich – das schont die Bausubstanz. Deshalb können Sie die Geräte auch bedenkenlos zur Trocknung von Neubauten nutzen.

Erfahren Sie hier mehr zu diesen Themen:

  1. Welcher Bautrockner für einen Neubau?
  2. Welcher Bautrockner zur Wasserschadensanierung?
  3. Was ist besser: Bautrockner mieten oder kaufen?

Welcher Bautrockner für einen Neubau?

Neubauten müssen bereits gut trocken sein, bevor Sie mit dem Innenausbau beginnen. Andernfalls kann es zu Feuchtigkeitsschäden an Möbeln oder Bodenbelägen kommen. Und auch die Gefahr von Schimmel ist groß. Die alte Regel, einen Rohbau über den Winter austrocknen zu lassen, ist immer noch die beste und trifft weiterhin zu. Trotzdem muss manchmal maschinell mit einem Trocknungsgerät nachgeholfen werden. Um ein Gebäude, beispielsweise ein Einfamilienhaus, zu trocknen, empfehlen wir den Einsatz eines Comedes Demecto 70. Bei häufiger Nutzung ist der Comedes BTR 50 die richtige Wahl.

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Tipps zum Trocknen von Neubauten

  • Beim Einsatz des Bautrockners sollte die Umgebungstemperatur rund 20 °C betragen, damit das Gerät effizient arbeitet.
  • Nutzen Sie keine Gasheizstrahler, um zu heizen! Diese produzieren Wasserdampf bei der Verbrennung und tragen so nur zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bei.
  • Der Betrieb von Ventilatoren und Heizlüftern ist sinnvoll, um eine gute Luftumwälzung
  • Der Standort des Bautrockners sollte regelmäßig gewechselt werden, damit die gleichmäßige und nachhaltige Trocknung gewährleistet ist.
  • Kontrollieren Sie mit einem Wandfeuchtemessgerät, ob das Gebäude komplett ausgetrocknet ist.

So lange dauert die Trocknung

Während Ziegel in der Regel zwischen sechs und zwölf Monate brauchen, um von selbst zu trocknen, können es bei Beton schon einmal 18 bis 25 Monate sein. Je nach Umgebungsklima ist es außerdem möglich, dass der Rohbau geheizt werden muss, damit er austrocknet. In diesem Fall rechnet sich der Einsatz eines Bautrockners sehr schnell, denn er spart bares Geld bei den Heizkosten, weil er die Trocknungszeiten massiv reduziert. Haben Sie die Zeit nicht, kommen Luftentfeuchter, Heizgebläse (oder die gebäudeseitige Heizung) und Ventilatoren zum Einsatz, um das Gebäude schnell zu trocknen.

Welcher Bautrockner zur Wasserschadensanierung?

Je nach Intensität kann ein Wasserschaden weitreichende Folgen haben: Für den Menschen entsteht durch die Bildung von Schimmel in Wänden und Böden ein hohes gesundheitliches Risiko. Schwerwiegende Wasserschäden ziehen zudem die Bausubstanz des Gebäudes in Mitleidenschaft. Die Vorgehensweise bei der Trockenlegung mit einem Bautrockner ist immer abhängig von der Schwere des Schadens und der Art der Räumlichkeit.

Schema Dämmschichttrocknung mit Bautrockner

Fall 1: Die Dämmschicht ist nicht betroffen

Sind in einem Gebäude die Wände und die Oberflächen der Böden feucht, nicht jedoch die Dämmschicht, so können Sie einen handelsüblichen Kondens-/Bautrockner verwenden. Nutzen Sie das Gerät zusammen mit Heizlüftern und Ventilatoren, profitieren Sie davon, dass sich der Trocknungsprozess beschleunigt.

Fall 2: Die Dämmschicht ist betroffen

Ist das Wasser so weit in den Boden eingedrungen, dass zusätzlich die Bodendämmschicht feucht ist, so gestaltet sich der Trocknungsvorgang deutlich schwieriger. Bautrockner reichen dann nicht mehr aus, um den Schaden zu beheben. Stattdessen sind Kernlochbohrungen durch Bodenbelag, Estrich und Betonschicht bis zur Dämmschicht nötig, die dann mit Saug- beziehungsweise Druckschläuchen versehen werden. Beim Druckverfahren kann der Seitenkanalverdichter zum Einsatz kommen.

So handeln Sie richtig bei einem Wasserschaden

Wenn sich Mauerwerk und Böden mit dem eingedrungenen Wasser erst vollgesogen haben, müssen Sie dafür sorgen, dass ihnen die Feuchtigkeit so schnell wie möglich wieder entzogen wird. Achten Sie dabei vor allem darauf, dass die Feuchtigkeit komplett aus dem Gebäude verschwindet, um keine Spätfolgen zu riskieren.

Wichtig: Ist das Schadensbild bereits sehr ausgeprägt, beispielsweise in Form von großflächiger Schimmelbildung oder abbröckelndem Putz, sollten Sie die Situation von einem Gutachter beurteilen lassen. Vor allem bei weitreichenden Wasserschäden wie nach einem Hochwasser empfiehlt es sich immer, einen Sachverständigen oder Sanierungsspezialisten zurate zu ziehen.

Gutachter erfassen den aktuellen Zustand mithilfe von Messungen und geben im Anschluss eine Empfehlung, wie das vorliegende Problem am besten gelöst werden kann. Oft kommen Hausbesitzer dann um eine Sanierung nicht herum. Diese beinhaltet eine professionelle Trockenlegung, die einige Wochen dauern kann, sowie gegebenenfalls eine Schimmelsanierung und eine anschließende Renovierung der beschädigten Bausubstanz.

Professionelle Wasserschadensanierung

Was ist besser: Bautrockner mieten oder kaufen?

Kaufen lohnt sich, wenn …

  • der Wasserschaden nicht durch eine Versicherung gedeckt ist
  • eine Sanierungsfirma das Trocknungsgerät nach Tagessätzen abrechnen würde
  • Sie die Sanierung vorwiegend selbst vornehmen möchten
  • ein größerer Wasserschaden vorliegt

Mieten lohnt sich, wenn …

  • der Wasserschaden ohnehin durch eine Versicherung geregelt wird (beachten Sie die Versicherungsbedingungen!)
  • ein Unternehmen die Trockenleistung im Rahmen der Sanierung anbietet

Fazit

Es lohnt sich also in vielen Fällen, einen Bautrockner zu kaufen, anstatt einen Luftentfeuchter zu mieten. Wichtig ist, beim Kauf auf die Entfeuchtungsleistung zu achten. Für Wasserschäden benötigen Sie in der Regel mehr als 20 Liter pro Tag bei 30 °C, 80 Prozent Luftfeuchte und einem Luftdurchsatz von mehr als 170 Kubikmeter pro Stunde.

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